Positiv an dieser EU-Wahl ist:
1. Der erste Platz der ÖVP, der Partei, die sich immer zu Europa bekennt. Und das auch trotz massivem Gegenwind durch einen Medienkonzern.
2. Die Erfolge der beiden Rechtsparteien FPÖ und BZÖ blieben weit hinter den Erwartungen
Negativ zu vermerken sind mehrere Erkenntnisse aus dieser Wahl:
1. Nur wenige Neu- und Jungwähler sind zur Wahl gegangen
2. Hans Peter Martin hat ohne Programm, aber mit massiver Unterstützung der Kronen Zeitung und des ORF, den dritten Platz erreicht.
von Georg Partoloth sen.
Tags: övp, contra, eu wahl 2009, pro
Juni 12, 2009 um 11:05 am |
Unsere Politische Landschaft ist so was von Sumpf, dass es einem ekelt. Für mich stellt sich oft die Frage was tun dagegen? Wer ist noch wählbar, oder noch glaubhaft? Die gegenseitigen Schmutzkübel-Kampagne ist nicht nur entbehrlich, und ähneln eines Kampfes in den Amphitheatern und das Volk schaut zu, teilweise mit Unterhaltungswert aber auch einige mit grosser Sorge, wo die Verhetzung noch hinführen soll? Statt für das Volk die soziale und wirtschaftliche Führung, eine Aufgabe der sich jeder Politerker verpflichtet sein müsste, zu erfüllen. Oder fehlt es an einer Auswirkung einer Krise wie sie sich nach Kriegsende darstellte. Wo nach der Verhetzung der Nationalsozialisten soviel Leid in das Land zog, in welchem alle arm waren. In dieser sehr kurzen Zeit war das Wort Neid nicht anwesend. Da haben sich verantwortlich fühlende Politiker aufgerafft und das Volk, entsprechend der Möglichkeiten wieder zu einem Wohlstand zu führen. Und ist heute nicht auch eine große Weltwirtschaftskrise mit immer mehr Arbeitslose, Jugendliche ohne Zukunft, Ältere aus dem Arbeitsmarkt gedrängt, Alleinstehende Mütter am Minimum einer Existenz im täglichen Kampf um´s Leben? Da bedienen sich die Parteien vom Topf zusätzlich 5 Millionen € zu holen statt sie den Bedürftigen zu geben. Und wen die Parteien Zuckerl verteilen, diskriminieren sie das Volk zu Bittstellern, sie müssen sich anstellen im Sozialamt der Gemeinde(Heizkostenzuschuß) oder bei der Landesregierung um Unterstützung für Mütter an der Armutsgrenze, und so weiter. Mir persönlich ähnelt diese Aktionen, einem Dressurakt und ist sicherlich menschenunwürdig, wobei sich die Politik als selbstherrlicher Geldgeber darstellt. ( ähnlich der Verteilung der Lebensmittelmarken nach dem Krieg) Was soll der Wähler tun der diese Machenschaften unserer Politiker durch schaut? Nicht wählen gehen, damit wählen Minderheiten die Politik der Zukunft, jene welche blind der Parteiideologie folgen. Als Demokrat fühle ich mich nicht wohl in meiner Haut und trotzdem habe ich keine Antwort. Dieses Verhalten ist nicht nur schamlos, sondern ähnelt einer Nacht- und Nebelaktion heimlich 5 Millionen € für die Parteikasse aus dem Topf zu entwenden, statt sie den Bedürftigen zu geben(Arbeitslosen sowie Anderen, wie bereits erwähnt) Eine weitere Frage beschäftigt mich sehr: wie kann man solch ein Verhalten unserer Politiker als Mahnmal an den Pranger stellen als Beispiel des Sumpfes unserer Politik, um jene Kräfte zu mobilisieren den Sumpf trocken zu legen, entsprechend einer Aussage von Verstorbenen Bundespräsidenten Dr.Kirchschläger.(Auch Selbstreinigungs-Prozeß gennant. Vielleicht haben Sie Gedanken und sehen Möglichkeiten für eine bessere soziale und gerechte Welt.
Mit freundlichen Grüssen Belezanski